Leistung 01

Heizungs- und Kältetechnik

Wärme erzeugen, verteilen — und dort wieder abführen, wo sie stört. Beides gehört in eine Hand, weil dieselbe Anlage heute meist beides leistet und die Entscheidung für ein Erzeugersystem sofort die Verteilung, die Flächen und den Platzbedarf mitbestimmt.

Was dazugehört

01

Heizungstechnik

Erzeugung, Verteilung und Übergabe als ein System gedacht. Wir legen Heizflächen und Netze so aus, dass die Anlage im Teillastbetrieb sauber arbeitet — dort läuft sie die meiste Zeit des Jahres, nicht am Auslegungspunkt.

  • Auslegung von Erzeugern, Netzen und Heizflächen
  • Hydraulischer Abgleich
  • Anbindung an vorhandene Anlagen im Bestand
  • Pufferung und Hydraulik der Einbindung
02

Kältetechnik und Heizen mit Klimaanlagen

Moderne Klimasysteme kühlen im Sommer und heizen im Winter. Richtig ausgelegt ersetzen sie in vielen Gebäuden eine zweite Erzeugung — falsch ausgelegt liefern sie im Februar zu wenig und im Juli zu viel.

  • Kälteerzeugung für Komfort und Prozess
  • Reversible Systeme als Heizung und Kühlung
  • Abstimmung von Kälte- und Heizbetrieb
  • Rückgewinnung der Abwärme aus der Kälteanlage
03

Wärmepumpen

Ob eine Wärmepumpe passt, entscheidet sich vor der Gerätewahl: an der Wärmequelle, an der nötigen Vorlauftemperatur und am Platz für die Außeneinheit. Im Bestand ist die Vorlauftemperatur meist die härtere Grenze als die Leistung.

  • Prüfung der Quelle: Luft, Sole oder Wasser
  • Absenkung der Vorlauftemperatur im Bestand
  • Schall und Aufstellort der Außeneinheit
  • Betriebsweise und Einbindung eines zweiten Erzeugers
04

Solarthermie

Für Warmwasser und zur Heizungsunterstützung. Die Auslegung folgt dem Verbrauch im Sommer, nicht der freien Dachfläche — sonst steht die Anlage in der besten Jahreszeit still und altert im Stillstand.

  • Auslegung nach Warmwasserbedarf
  • Dachfläche, Ausrichtung und Verschattung
  • Speicher und Einbindung in die Hydraulik
  • Umgang mit Überschuss im Sommer
05

Biomasse

Pellets oder Hackschnitzel bringen Logistik ins Gebäude. Lagerraum, Anlieferung und Beschickung entscheiden oft früher über die Machbarkeit als der Kessel selbst.

  • Lagerraum, Beschickung und Anlieferung
  • Auslegung mit Pufferspeicher
  • Abgasführung und Aufstellraum
  • Kombination mit einem zweiten Erzeuger
06

Geothermie

Erdsonden und Flächenkollektoren brauchen Vorlauf: Genehmigung, Untergrund, Zugänglichkeit für das Bohrgerät. Dafür lässt sich das Erdreich im Sommer über den Kühlbetrieb regenerieren — ein Vorteil, den viele Konzepte verschenken.

  • Prüfung von Untergrund und Genehmigungslage
  • Auslegung von Sonden oder Kollektoren
  • Regeneration durch Kühlbetrieb im Sommer
  • Einbindung in die Gebäudehydraulik
07

Heiz- und Kühldecken

Eine Fläche, zwei Aufgaben, und im Raum ist nichts zu hören. Der Preis dafür ist ein träges System, das eine vorausschauende Regelung und eine Taupunktüberwachung braucht.

  • Auslegung der Flächen für beide Betriebsarten
  • Taupunktüberwachung und Feuchteschutz
  • Abstimmung mit Ausbau, Akustik und Beleuchtung
  • Regelstrategie für ein träges System

Brandschutz läuft mit

Jede Leitung und jeder Kanal, der eine Brandwand oder eine Geschossdecke durchdringt, braucht eine geprüfte Abschottung. Wir planen sie dort ein, wo sie erforderlich ist — in diesem Gewerk wie in allen anderen. Die Durchdringungen gehören in die Ausführungsplanung und nicht in die Improvisation auf der Baustelle.

In allen Leistungsphasen — oder in einzelnen

Dieses Gewerk bearbeiten wir von der Grundlagenermittlung bis zur Objektbetreuung. Sie können auch nur einzelne Phasen beauftragen.

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